Schlafhygiene
Schlaf ist einer der wichtigsten Regenerationsprozesse des Körpers und hat direkten Einfluss auf körperliche und mentale Gesundheit. Während der Nacht laufen zahlreiche Reparatur- und Erholungsprozesse ab, die für Immunsystem, Stoffwechsel und Gehirnfunktion entscheidend sind.
Eine gute Schlafhygiene beschreibt Gewohnheiten und Rahmenbedingungen, die einen erholsamen Schlaf fördern. Dazu gehören regelmässige Schlafenszeiten, eine ruhige Schlafumgebung sowie der bewusste Umgang mit Reizen vor dem Zubettgehen.
Besonders Bildschirmzeit am Abend kann den Schlaf beeinflussen. Das blaue Licht von Smartphones und Tablets kann die Produktion des Schlafhormons Melatonin hemmen und dadurch das Einschlafen erschweren. Deshalb wird empfohlen, vor dem Schlafengehen auf digitale Geräte möglichst zu verzichten oder sie reduziert zu nutzen.
Auch Ernährung und Bewegung spielen eine Rolle. Schwere Mahlzeiten spät am Abend oder intensiver Sport kurz vor dem Schlafengehen können den Körper aktiv halten und das Einschlafen verzögern. Leichte Abendroutinen und entspannende Aktivitäten wie Lesen oder ruhige Spaziergänge sind oft förderlicher.